Besitz und Freiheit
Internationaler ist Leinfelden-Echterdingen geworden. Vor wenigen Jahren eher beschaulich, hat die Eröffnung der Messe eine neue urbane
Dimension geschaffen. In der Gutenbergstraße treffen wir die Vorstände der Genotec Wohnbaugenossenschaft
eG. Wir wollen mit Manfred Carle, Vorstandsvorsitzender, und Gerald
Schäfer, Vorstand, über das GenoKonzept
sprechen, das inzwischen von einigen Tausend Bürgerinnen und Bürgern bundesweit genutzt wird und immer mehr Menschen problemlos zu Wohneigentum verhilft. Das Konzept ist für
Gemeinden interessant, die eher Bürger mit Besitz als durchziehende Karawanen an sich binden wollen. Wir treffen die Vorstände in einem freundlichen Büro mit weitem Blick.
Interview mit Gerald Schäfer und Manfred Carle, Genotec eG
BWM: Herr Schäfer, Herr Carle, wenn
Sie mit einem Bürgermeister über das
GenoKonzept sprechen – was raten Sie ihm?
Gerald Schäfer: Meinen Sie als Privatmann
oder als Bürgermeister?
BWM: Gibt’s da Unterschiede?
G.S.: Aber sicher. Als Privatmann
kann er sich entschließen, die Vorteile
des GenoKonzepts zu nutzen und ohne
Bankkredite in kurzer Zeit in seine
Wunschimmobilie einziehen. Als Bürgermeister wird er die Chance erkennen,
dass die Bauplanungen des Ortes mit dem
GenoKonzept starke Investitions-Impulse
erhalten.
BWM: Wie das?
Manfred Carle: Weil er durch das
GenoKonzept sehr schnell Bürger findet,
die gerne in den eigenen vier Wänden wohnen
möchten, gerne auch im Herzen des
Ortes – denen aber bisher das Geld fehlte.
BWM: Und das geben Sie den Bürgern?
M.C.:Das Geld, das die Mitglieder über
den GenoSparVertrag oder den zusammen
mit den vermögenswirksamen Leistungen
angesparten GenoFörderAntrag einzahlen,
wird nach dem genossenschaftlichen
Grundprinzip zugeteilt. Wer die nötigen
Bewertungspunkte erreicht, kann über
eine hohe Bruttoinvestitionssumme verfügen
und per Optionskaufvertrag in seine
Wunschimmobilie einziehen. Wir haben es
hier mit einem geschlossenen Geldkreislauf
zu tun.
BWM: Wie lange dauert es bis zur
Zuteilung?
G.S.: Einmalzahler, die 20% Eigenkapital
einzahlen, können bereits nach 12 Monaten
mit der Zuteilung rechnen. Bei 10% beträgt
die vorberechnete Wartezeit 39 Monate.
BWM: Wie sehen die Zahlungen aus,
wenn das Mitglied zum Optionskäufer
geworden ist?
G.S.: Der Mietzins, der sich nach dem
Objektwert richtet, gilt unverändert für
25 Jahre – Erhöhung ausgeschlossen. Aus
der Wohnratenzahlung werden zirka
20% auf seinen Namen angespart. Der
Kaufpreis wird ebenfalls für 25 Jahre festgeschrieben.
Das Genossenschaftsmitglied
befindet sich demnach niemals in einer
Kreditphase und schließt alle bisher
üblichen Finanzierungsrisiken – bis hin
zu Zwangsmaßnahmen durch die Banken
– definitiv aus. Der Optionskäufer gelangt
somit schuldenfrei zum Eigentum.
BWM: Und wenn er oder sie früher ausziehen
möchte?
G.S.: Kein Problem. Der Optionskaufvertrag
garantiert ein einseitiges Kündigungsrecht.
Das Mitglied kann in ein neues Objekt
umziehen oder sich seine Anteile auszahlen
lassen. Diese Flexibilität ist ein weiterer
Vorzug des GenoKonzepts.
M.C.: Das ist das Einzigartige am
GenoKonzept. Vor hundert Jahren
bestimmte das Elternhaus, was das Kind
werden sollte. Vor wenigen Jahrzehnten
bestimmte die Immobilie, wo Sie zu wohnen
haben. Aber: „Hier bin ich, hier bleib’
ich“ – das war gestern. Wir haben heute
einen anderen, einen neuen Begriff von
individueller Freiheit, von Sinnhaftigkeit
des Lebens – aber auch von Besitz. Sie sollen
besitzen, weil das Ihr Leben sichert. Aber
Sie sollen nicht durch Ort und Größe belastet
oder gebunden sein. Die Lebensqualität
ist höher, wenn Sie die Immobilie zwar
besitzen aber problemlos wechseln können.
G.S.: Im Laufe eines Lebens verändern sich
doch die Bedürfnisse immer wieder. Single
zu Beginn, junge Familie, Familie mit
Kindern kurz vor dem Nestflug, dann wieder
allein, dann Senior, vielleicht irgendwann
Mehrgenerationenhaus als ultimative
Wohnform – das sollte nicht durch
teure Wechsel erschwert werden. Das muss
frei und ohne Aufwand planbar bleiben.
Das GenoKonzept ist in seiner Flexibilität
bestens darauf vorbereitet.
BWM: Unter dem Strich bedeutet das
GenoKonzept für den Bürgermeister also:
Menschen im Ort.
M.C.: Gewiss – und zwar als Immobilienbesitzer,
also interessiert am Fortschritt der Infrastruktur, die durch mehr
Menschen bezahlbarer wird. Wichtig für
Ärzte, Schulen, Vereine, für Nahversorger,
für Industrieansiedlungen, Kitas und
Kultur. Das ergibt doch alles nur Sinn,
wenn Menschen im Ort wohnen, die sich
als Immobilienbesitzer für den Ort interessieren,
in dem sie wohnen.
BWM: Nun hatten wir gerade eine
Immobilienblase in den USA. Schreckt
das heute die Käufer ab?
M.C.: Beim GenoKonzept trifft das
Gegenteil zu. Unsere Mitgliederzahlen
steigen immer schneller. Das ist erklärbar
– denn das GenoKonzept ist die kluge
Alternative. Sie wohnen von Anfang an in
Ihrer Wunschimmobilie und haben eine
auf 25 Jahre garantierte Kostenstruktur.
Sie entscheiden später, ob Sie die Immobilie
endgültig erwerben. Das bedeutet, Sie nutzen
die Vorzüge des Eigentümers und die
Vorteile des Mieters in einer exzellenten,
individuellen Wohnlösung. Sie haben
aber auch die Möglichkeit, als Eigentümer
einer Immobilie durch das GenoKonzept
Liquidität frei zu machen. Das ist auch für
Selbständige ein einmaliger Vorteil. Zudem
schützt das GenoKonzept die Immobilie
vor dem Zugriff Dritter.
BWM: Heißt für den Bürgermeister in
Kurzform: Sie schaffen Wohneigentum
für Bürgerinnen und Bürger, das hohe
Lebensqualität und stete Freiräume
zulässt ...
M.C.: ... das ist treffend gesagt. Wir gehen
davon aus, dass Immobilienbesitz grundsätzlich
wichtig und richtig ist. Doch die
Schaffung dieses Eigentums muss völlig
unabhängig von Geldinstituten und
unbedroht von Krisen, Arbeitslosigkeit,
Krankheit oder Trennung zustande kommen,
gesichert bleiben und überschaubare,
festgeschriebene Größenordnungen haben.
Und muss zudem variabel funktionieren,
so dass es sich neuen Lebenssituationen
wie Ortswechsel, Familienwachstum,
Altersfragen anpassen lässt.
BWM: Und das alles bietet das Geno-
Konzept überall in Deutschland? Wie ist
denn dieser Umfang zu erreichen?
G.S.: Sie haben Recht – für Genotec ist
ganz Deutschland Bauland. Ich drücke es
mal zurückhaltend aus: Wir erreichen diesen
Umfang, indem wir „baden-württembergisch“
handeln. Wir halten das Geld
sicher im eigenen Kreislauf, setzen es nur
zum Wohl unserer Optionskäuferinnen
und -käufer ein. Wir begeben uns nicht
auf fremde Verdienstfelder, sondern leben,
planen und handeln nur rund um die
GenoKonzept-Welt und ihre festgeschriebenen
Werte und Gesetze.
BWM: Eine mobile Immobilie – nicht
Zelt oder Wohnwagen, sondern Traumwohnung
oder Wunschhaus – eine wahrhafte
Immobilienkarriere mit Option
vom Single-Apartment zum Mehr-
Generationenhaus...
G.S.: Wenn Sie schon Generationen erwähnen,
dann noch dies: Genotec-Anteile sind
einfach zu vererben. Geschieht dies innerhalb
der Familie, fällt in der Regel keine
Erbschaftssteuer an.
BWM: Wie Omas „Kleinhäuschen“ in
dem bekannten Schlager...
M.C.: Den müssen Sie allerdings umschreiben.
Mit dem GenoKonzept wird eher
Omas „Großhäuschen“ draus...
BWM: Meine Herren, haben Sie Dank für
das Gespräch.
Datum: 07.03.2010 | Von: Genotec eG | Kategorie: Pressespiegel | Artikel Abrufe: 1576