GenoKonzept hat nichts mit Mietkauf zu tun

Verbraucherzentrale verdreht Fakten

Es gibt Menschen, die Artikel in der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia als Maßstab für ihre eigene Beurteilung eines Produkts oder Unternehmens nehmen. Ihnen sei gesagt, dass in Wikipedia Meldungen und Mitteilungen platziert werden, denen es an Wahrheitsgehalt fehlt. Das ist nicht Besorgnis erregend, da in den Nutzungsbestimmungen darauf hingewiesen wird. Aber wer liest schon das Kleingedruckte?

Schlimmer ist es, wenn Pressemitteilungen darin zu finden sind, in denen scheinbar unabhängige Institutionen Meinung machen und dabei Fehlinformationen verbreiten. So findet sich in Wikipedia die Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen vom 15. November 2005 unter dem Titel: Immobilien- Mietkauf mit Vorsicht genießen. Darin verweist Andrea Hoffmann, bezeichnet als Finanzexpertin der Verbraucherzentrale, darauf, dass einzelne Anbieter im Vorfeld der Streichung der Eigenheimzulage verstärkt für Mietkaufmodelle werben. Sie nennt namentlich die Genotec Wohnbaugenossenschaft eG und die Genotrade eK. Danach wird folgende Behauptung aufgestellt: „Die Finanzierung sieht vor, dass die Käufer zunächst als Mieter in das Haus einziehen. Gleichzeitig verpflichten sie sich vertraglich, das angemietete Objekt innerhalb einer bestimmten Frist, etwa nach 10 Jahren, zu erwerben. Auf den künftigen Kaufpreis wird die in der Vergangenheit gezahlte Miete angerechnet.“ Bereits diese Anmerkungen zeigen, dass das von Hoffmann beleuchtete Modell absolut nichts mit dem GenoKonzept zu tun hat.

Keine Verpflichtung zum Kauf der Immobilie

Beim GenoOptionskauf besteht keine Verpflichtung zum Kauf der Immobilie. Der Mietzins wird nicht auf den Kaufpreis angerechnet. Der Optionskäufer genießt die Vorteile einer konstanten Miete, eines auf 25 Jahre fixierten Kaufpreises und einer Ansparung aus den Gesamtkosten. Außerdem stellt Andrea Hoffmann in den Raum, dass beim Mietkauf Objekte angeboten werden, „die auf klassischem Weg nicht an den Mann oder die Frau gebracht werden konnten“. „Das wollen wir nicht beurteilen, weil wir uns nicht mit Mietkauf beschäftigen“, erklärt GenoEntwickler Jens Meier. „Eines ist jedoch sicher: Beim GenoOptionskauf kann das Genossenschaftsmitglied seine Wunschimmobilie frei wählen und selbst über die Bruttoinvestitionssumme verfügen.“

Kontakt für Rückfragen:

Helmut Roleder
Genotec Vertriebs AG
Leitung Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: h.roleder@genotec-vertriebsag.de

Datum: 16.07.2009 | Von: Genotec eG | Kategorie: Kritik | Artikel Abrufe: 2034



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